»Die Vitrine« Mainz ab 22.08.2020

»Die Vitrine« Mainz ab 22.08.2020

Die Vitrine ist ein aus der Not geborenes Projekt. Aktuell ist es mir, wie den meisten Künstlern, aufgrund von Corona nicht möglich, Ausstellungsräume für Vernissagen zu nutzen und meine Kunst mit der Welt zu teilen. Auch Galeristen und kulturelle Veranstalter müssen seit Monaten auf »die Zeit danach« ausharren. Wann immer diese kommen mag.

Wir alle sind gezwungen, neue Wege zu finden, um irgendwie weiterzumachen. Ein solcher Weg hat sich mir nun aufgetan:
Die MAG hat mir die Fenstervitrinen einer leerstehenden Räumlichkeit im Erdgeschoss des Allianzhauses ab sofort für Ausstellungen zur Verfügung gestellt. Hier bietet sich mir und anderen Künstlern, die momentan keinerlei Möglichkeit haben, ihre Arbeiten für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen, eine einzigartige Chance. Ich freue mich, die leeren Fenster in den nächsten Monaten mit Kunst zu füllen und so einen Mehrwert für alle beteiligten Künstler und alle interessierten Kunstliebhaber und -sammler zu generieren.

Ich hoffe, dass ich mit diesem Projekt viele Menschen erreiche und auch Künstler dazu inspiriere, neue Schritte und Ideen zu wagen – in der Hoffnung, dass die Kunst in einer Zeit  vieler Entbehrungen weiterhin am Leben bleibt.

Thilo Weckmüller

Vor den Schaufenstern des Allianzhauses in Mainz

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

Samstag, 22. August 2020, 19 Uhr

durch den Oberbürgermeister der Stadt Mainz,
Michael Ebling

KÜNSTLERGESPRÄCH

So. 13. September 2020, 17 Uhr

mit Pierre Yves Hauck, Michael Dörr und Thilo Weckmüller

Allianzhaus
gegenüber der Peterskirche
Große Bleiche 60 – 62
55116 Mainz

Coronabedingt findet die Ausstellungseröffnung draußen statt. Die Werke sind nur von außen zu betrachten. Es gelten die aktuellen Hygieneverordnungen.

Pierre Yves Hauk
*1988 in Colmar, widmet sich in seiner Kunst ganz dem Bronzeguss. Inspiriert von der Wildheit des Tieres, beschäftigt ihn ebenso die kurvenreiche Form des weiblichen Aktes. Die Wirkung seiner Skulpturen belebt er durch die Nachbearbeitung und Veredelung entsprechender Patinas.

Michael Dörr
*1967 lässt sich bei der vorliegenden Arbeit vom Chanson »Die großen weißen Vögel« von Peer Raben inspirieren und spielt mit den Metaphern »Meer« und »Matrosen«. Die Flügel der »großen weißen Vögel« (Möwen) sind die »Seelen der Matrosen« – so Peer Raben.
Die Fotografien wurden ausschließlich analog erstellt.

Thilo Weckmüller
*1967 in Sörgenloch, erzählt in seinen Gemälden Geschichten, die sich bei näherer Betrachtung durch Symbole und Details oder auch alleine durch den Titel offenbaren. Seine Werke bebildern satirisch allseits bekannte Abgründe, die dem Betrachter oft ein Lächeln der Schadenfreude herauslocken.